Ausflugsziele
Riviera del Conero: wo die Adria plötzlich Klippen hat
Eine Stunde südlich endet der endlose Sandstrand und ein Kalkmassiv fällt direkt ins Meer. Die schönsten Buchten der ganzen Adriaküste liegen hier.
- Entfernung
- ca. 55 km, rund eine Stunde
- Gut für
- Ganzer Tag, Wandern, Baden
- Beste Zeit
- Mai bis Juni, September
Die Adria hat den Ruf, flach und gleichförmig zu sein. Sechzig Kilometer südlich der Casa Bellavista widerlegt sie sich selbst: Der Monte Conero, ein 572 Meter hoher Kalkfelsen, stürzt dort direkt ins Wasser.
Die Orte
Sirolo ist ein mittelalterliches Dorf auf der Klippe, mit gepflasterten Gassen und einem Platz, von dem aus man weit über das Meer sieht. Numana liegt etwas tiefer und hat einen kleinen Hafen. Beide sind im August voll und im Juni oder September genau richtig.
Portonovo, weiter nördlich, ist die stillste der drei Buchten: weiße Kieselstrände, smaragdgrünes Wasser und die romanische Kirche Santa Maria di Portonovo aus dem 11. Jahrhundert direkt am Hang.
Die Strände
Sie sind nicht sandig, sondern kieselig, und das Wasser ist deshalb klarer als anderswo an dieser Küste. Berühmt ist die Spiaggia delle Due Sorelle mit ihren beiden Felsnadeln, erreichbar praktisch nur per Boot, was auch der Grund ist, warum sie so aussieht, wie sie aussieht. Mezzavalle ist wilder und über einen steilen Pfad zu Fuß zu erreichen.
Wer es bequemer mag, findet in Marcelli einen mehrere Kilometer langen, gut erschlossenen Strand.
Nicht nur Baden
Der Parco del Conero ist ein Naturpark mit einem dichten Netz an Wanderwegen durch mediterrane Macchia, oben mit Blick über die ganze Küste. Und an den Hängen wächst der Rosso Conero, ein Montepulciano-Rotwein, den man in den Kellereien der Umgebung verkosten kann.
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